Matcha-Kokos-Kuchen

Saftiger Matcha-Kokos-Kuchen mit grünem Marmormuster, Matcha-Guss und Kokosraspeln auf einer hellen Kuchenplatte.

Matcha-Kokos-Kuchen

Vorbereitungszeit

25 Minuten

Zubereitungszeit

55 Minuten

Portionen

12

Kategorie

Matcha

Herkunft

Japan

Cremige Kokosmilch, feiner Matcha und ein wunderbar saftiger Rührteig: Dieser Matcha-Kokos-Kuchen verbindet tropische Kokosnoten mit dem charakteristischen, leicht herben Geschmack des japanischen Grüntees. Durch die Marmorierung entsteht außerdem ein schöner Kontrast zwischen hellem Kokosteig und intensiv grünem Matcha-Teig.

Saftiger Matcha-Kokos-Kuchen mit grünem Marmormuster, Matcha-Guss und Kokosraspeln auf einer hellen Kuchenplatte.

Warum Matcha perfekt zu Kokos passt

Matcha und Kokos ergänzen sich geschmacklich besonders gut. Während Matcha eine pflanzliche, leicht herbe und je nach Qualität auch angenehm umamireiche Note mitbringt, schmeckt Kokos mild, cremig und leicht süßlich. Die Kokosmilch fängt dadurch einen Teil der Herbe des Matchas auf, ohne sein charakteristisches Aroma zu überdecken.


Im Kuchen hat die Kombination noch einen weiteren Vorteil: Kokosmilch sorgt für einen saftigen Teig, während Matcha für Geschmack und die typische grüne Farbe verantwortlich ist. Vanille rundet beide Aromen ab, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen.

Rezept: Matcha-Kokos-Kuchen

Zutaten für den Kuchen (für ca. 12 Stücke)

  • 200 g weiche Butter
  • 170 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 280 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 220 ml Kokosmilch
  • 60 g Kokosraspeln
  • 4–5 TL Matcha
  • etwas Butter oder Öl für die Form

Zutaten für den Matcha-Guss

  • 120 g Puderzucker
  • ½–1 TL Matcha
  • 2–3 EL Kokosmilch
  • 1–2 EL Kokosraspeln zum Garniere

Zubereitung

  1. Backofen und Form vorbereiten
    Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform mit etwa 22 cm Durchmesser gründlich einfetten.
  2. Grundteig herstellen
    Butter, Zucker und Salz mehrere Minuten cremig aufschlagen. Die Eier nacheinander hinzufügen und jeweils gründlich unterrühren. Anschließend den Vanilleextrakt dazugeben.
  3. Trockene Zutaten hinzufügen
    Mehl und Backpulver miteinander vermischen. Abwechselnd mit etwa 170 ml Kokosmilch kurz unter den Teig rühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
  4. Kokosteig zubereiten
    Etwa die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel geben. Die Kokosraspeln unter eine Hälfte heben.
  5. Matcha-Teig zubereiten
    Den Matcha zunächst sieben und mit der restlichen Kokosmilch glatt rühren. Anschließend unter die zweite Hälfte des Teiges geben, bis dieser gleichmäßig grün gefärbt ist.
  6. Kuchen marmorieren
    Kokos- und Matcha-Teig abwechselnd in die vorbereitete Form geben. Anschließend mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen spiralförmig durch beide Teigschichten fahren, sodass das typische Marmormuster entsteht.
  7. Backen
    Den Kuchen etwa 50–55 Minuten backen. Gegen Ende mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen fertig ist. Anschließend etwa 15 Minuten in der Form ruhen lassen und vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen.
  8. Matcha-Guss zubereiten
    Puderzucker und Matcha sieben und nach und nach mit der Kokosmilch verrühren, bis ein dickflüssiger Guss entsteht. Über den vollständig ausgekühlten Kuchen geben und mit Kokosraspeln bestreuen.

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Tipps & Varianten

Noch mehr Kokos

Für einen intensiveren Kokosgeschmack kannst du die Kokosraspeln vor der Verwendung kurz ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Dadurch entwickelt sich ein deutlich kräftigeres, leicht nussiges Aroma.


Mit weißer Schokolade

Matcha und weiße Schokolade sind eine klassische Kombination. Etwa 50–70 g gehackte weiße Schokolade können zusätzlich unter den Matcha-Teig gehoben werden.


Weniger süß

Wer einen weniger süßen Kuchen bevorzugt, kann die Zuckermenge im Teig etwas reduzieren und auf den Zuckerguss verzichten. Stattdessen einfach vor dem Servieren etwas Matcha über den Kuchen sieben.


Matcha richtig einarbeiten

Matcha sollte vor der Verwendung immer durch ein feines Sieb gegeben werden. So entstehen keine kleinen Matcha-Klümpchen im Teig und die Farbe verteilt sich gleichmäßiger.



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